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... das CJD-Bildungsportal?


Ein kurzer Rückblick


Die CJD Arnold-Dannenmann-Akademie, gegründet 1997 aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des CJD, ist beauftragt, die christlich-pädagogischen Konzepte des CJD zu aktualisieren und das Profil des CJD zu schärfen. Mit ihren Kernaufgaben ist die Akademie das Personalentwicklungszentrum des CJD (ausführlicher unter www.cjd-akademie.de).

Die Vorgängereinrichtung, das Jugenddorf Ottilienberg, wurde 1982 eröffnet und hatte bis zur Akademiegründung Aus- und Weiterbildung der sozialpädagogischen Mitarbeitenden als Aufgabe.

Die Anfänge des neuen CJD-Bildungsportals reichen in die Jahre 1999 und 2000 zurück, wobei bereits 1983 und verstärkt ab 1984 Informations- und Kommunikationstechnologien zunehmend die Arbeit beeinflussten. So erhielt das Jugenddorf Ottilienberg 1985 von IBM vier PC mit Zubehör als Sachspende und übernahm neben den regulären Aufgaben die Organisation und Durchführung einer "Informationstechnischen Grundbildung" für leitende Mitarbeiter und zur Förderung der Informationspädagogik im CJD.

Ab 1987 wurde der Aufbau eines Ausbildungsganges "Anwendungsinformatiker Berufliche Bildung" in einer Partnereinrichtung konzeptionell begleitet. Ein Ausbildungsgang, der aufgrund der rasanten technischen Entwicklung bald überholt war.
Große Teile der damals angestrebten Tätigkeiten werden heute von "Enterprise-Content-Management-Systemen" (ECMS) übernommen, die Grundlage moderner Bildungsportale sind, so auch des CJD-Bildungsportals, das Ihnen hier kurz vorgestellt wird.


Die Anfänge des neuen CJD-Bildungsportals selbst reichen in die Jahre 1999 und 2000 zurück. Die damalige Situation:

  • Das CJD integrierte die sog. Neuen Technologien in die Kommunikationsprozesse, sowohl extern als auch intern: www.cjd.de, eine eigene Netzwerkstruktur (Intranet) und die Kommunikation per E-Mail wurden aufgebaut.
  • Im Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen war im Jahr 2000 die ab etwa 2012 endgültig zuschnappende Demografiefalle absehbar. Die damals veröffentlichte Vorausberechnung der Bevölkerungsentwicklung des Statistischen Bundesamtes war eindeutig und ließ daran keine Zweifel mehr.
  • Die an der Erzieherausbildung der Akademie Beteiligten erkannten, dass Abstimmungen notwendig wurden, die nicht mehr nur schwerpunktmäßig auf die Qualität der Ausbildung und die Mitarbeiterentwicklung einzelner Einrichtungen ausgerichtet sind. Von nun an waren trägerweite Personalentwicklungsgesichtspunkte bereits in der Ausbildung zu berücksichtigen.

Entsprechend strategisch neu ausgerichtet wurde die Erzieherausbildung des CJD mit den beteiligten Leitungen der rund 35 CJD-Einrichtungen im Oktober 2000. Im Vordergrund standen sowohl die generell zu erwartenden Schwierigkeiten des CJD, ausreichend Mitarbeiter zu akquirieren, als auch die ebenso zu erwartenden besonderen Erschwernisse, geeignete junge Interessenten für die Ausbildung zu gewinnen.

Die damaligen Ergebnisse sind noch heute richtungsweisend:

  • Ausbau der Ausbildungspartnerschaft und Stärkung lokaler Kräfte
Bereits in den Siebzigerjahren wurde eine Ausbildungspartnerschaft zwischen den Praxiseinrichtungen des CJD und der Ausbildungsstätte des CJD eingegangen, die es nun auszubauen galt. Die Mitverantwortung der CJD-Einrichtungen war entgegen dem umgekehrten Verschulungstrend vieler Fachschulen zu stärken, um dadurch Voraussetzungen für eine einrichtungsbezogene Identifikation und in der Folge eine entsprechend zielorientierte Personalentwicklung zu bieten (heutiger Stand ausführlicher unter www.cjd-akademie.de).
  • Flexible Ausbildungsstrukturen
Aufbau von Ausbildungskooperation in den Regionen, die netzwerkartig durch die Akademie geführt und gesteuert werden, um z. B. je nach Einrichtungsstandort und –größe Versetzungen zu vermeiden oder ggf. regional zu ermöglichen.
  • Neugewichtung der Verteilung der Präsenzphasen an der Fachschule und in den Praxisstätten
Transferorientierte Lernphasen in der Praxis sollten erweitert und Präsenzzeiten an der Fachschule reduziert werden. Entsprechend war die Praxisanleitung zur Praxisbegleitung mit zukünftig zusätzlichen Moderationsaufgaben umzugestalten.

Die operative Umsetzung der strategischen Neuausrichtung der Erzieherausbildung konnte aufgrund der notwendigerweise und von vornherein beabsichtigten zunehmenden Informations- und Kommunikationsdichte nur mithilfe `Neuer Technologien´ gelingen. Der Einstieg in virtuelle Arbeitsweisen war gelegt.